Dienstleistungen

Natursteinplatten

Elegant und präzise arbeiten wir mit verschiedensten Natursteinplatten.

Tiefbau

Mit viel Erfahrung und Know-How erledigen wir Arbeiten im Tiefbau.

Anpflanzungen

Die richtige Pflanze am richtigen Standort. Die Möglichkeiten seines Gartens kennen. Was passt in welche Landschaft. Das ist eigentlich die ganze Weisheit.

Fällarbeiten

Mit viel Technik und der nötigen Erfahrung Fällen wir vorsichtig Bäume.

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  • Dienstleistungen

  • Anpflanzungen
    Vorgärten sind ein Geschenk an die ganze Strasse, an uns alle. Im Vorgarten entscheidet sich, ob man beim Nachhausekommen empfangen wird, oder nur geschluckt.

  • Bassinumrandungen
  • Baumpflege
  • Baustellen
  • Beratung
    Kostenpflichtig wird die Beratung dann, wenn diese zur eigentlichen Leistung avanciert. Wenn Sie den Garten selber umgestalten möchten, begleiten wir Sie gerne, müssen aber ab dem zweiten Beratungsgespräch ein kleines Honorar in Rechnung stellen. Zuweilen machen wir aber auch da Ausnahmen.

    Beispiel: Frau Meier wünscht sich einen pflegeleichten Vorgarten und fragt Dinge wie

    · „Was meinen Sie zu einem Steingarten?“,
    · „Was kostet das?“
    · „Gibt es andere Möglichkeiten?“ und
    · „Machen Sie so etwas auch?“ etc.

    1. Schritt: Ehrlich sein. Sinn hinterfragen. Wie würdet Ihr selbst den Vorgarten gestalten?

    Ihr fragt Euch:

    · „Passt ein Steingarten in diesem Vorgarten?“
    · „Passt der Vorgarten dann noch zu den anderen Vorgärten und fügt er sich ein in das Quartier?“
    · „Wäre ein kleinkroniger Baum und Staudengarten nicht schöner?“

    Solche und ähnliche Gedanken aus Eurer Sicht dürfen und müssen „laut gedacht“ werden.
    Schliesslich kommt Ihr für Euch zu einer Meinung, die da lautet:

    · „Also ich würde hier…“, oder
    · „das käme auch noch in Frage“ etc.

    Unsicherheiten dürfen gezeigt werden!

    · „Eigentlich passt Beides, ich weiss nicht mal so recht welche Lösung ich selbst bevorzugen würde“.

    Mit Überzeugungen nicht zurückhalten:

    · „Das würde ich keinenfalls machen, weil…“

    Alternativen abwägen:

    · „der Vorteil von …. ist …, andereseits bringt … mehr …, was man sich auch noch überlegen kann ist …“.

    Frau Meier antwortet nun vielleicht: „Aber das ist ja dann nicht pflegeleicht?!“

    2. Schritt: Frau Meier hat das Themenspektrum eingeengt. Hier muss man nun zur Kenntnis nehmen, dass Frau Meier partout einen pflegeleichten Vorgarten wünscht. Also sucht man dafür eine Lösung. Die Fragestellung lautet nun nicht mehr „was wäre aus Eurer Sicht ein schöner Vorgarten?“ sondern „wie verschaffen wir Frau Meier einen in erster Linie pflegeleichten und trotzdem noch ansehnlichen Vorgarten?“. Wieder wird „laut nachgedacht“, Lösungen gegeneinander abgewogen und verworfen. Schliesslich bringt Ihr z.B. den Vorschlag eines aufwändig gestalteten Steingartens.

    Frau Meier fragt: „Alles ausheben kommt ja furchtbar teuer! Ich habe bei Hubers gesehen, dass sie ein Tuch auf den Garten legten und Steinli verteilt haben, das ging ruckzuck!“

    3. Schritt: Frau Meier hat das Themenspektrum nun noch weiter eingeengt. Es geht nun nicht mehr um alle möglichen pflegeleichten Vorgärten. Frau Meier wünscht nun augenscheinlich, sich über verschiedene Steingärten zu unterhalten. Und zwar auch über solche mit „Tuch“.

    Wieder Vor- und Nachteile dieses Vorgehens erläutern:

    Vorteile „mit Tuch“ z.B:
    · günstig
    · pflegeleicht
    · umweltfreundlich insoweit, als dass nicht kubikmeterweise Substrat ausgetauscht, abgebaut bzw. entsorgt werden muss. Später leicht rückgängig zu machen.

    Nachteile „mit Tuch“ z.B.:
    · Keine Verbindung mehr zum Boden, insoweit Eurer Meinung nach kein Garten im eigentlichen Sinne mehr.
    · Die Gefahr spiessigen und sterilen Wirkens der Anlage etc.

    Letzter Schritt: Offerte in Aussicht stellen, am besten in Varianten, verbunden mit der Anregung, sich die verschiedenen Varianten noch einmal gründlich zu überlegen. Hier dürft Ihr im Rahmen des vom Kunden vorgegebenen noch verbleibenden Themenspektrums des Kundengesprächs (Steingarten mit oder ohne Tuch) durchaus noch einmal eine Endempfehlung abgeben: „Also in diesem Fall würde ich persönlich dieses und jenes ausführen lassen, weil…“.

    Zusammenfassend:
    Ihr dürft und sollt im Kundengespräch Eure Persönlichkeit offen und ehrlich kommunizieren und durchaus einmal einen Kundenvorschlag offen hinterfragen. Uns geht es nicht in erster Linie ums Verkaufen. Unsere Arbeit soll in erster Linie sinnvoll sein! Sobald ersichtlich wird, dass sich beim Kunden ein Wunsch gefestigt hat muss dies aber im weiteren Gesprächsverlauf respektiert werden, auch wenn es sich um eine Furzidee handelt.
  • Büsche & Sträuche
    Weihnachtsgeschenk an die Natur

    Sie haben seinerzeit den Holunder entfernt, weil die Vögel dem verärgerten Nachbarn rote Flecken auf das Kunststeinpflaster kleckerten. Gärtnertipp: Trennen Sie sich am nächsten Weihnachtsfest von Ihrer „Edel“tanne und pflanzen Sie wieder einen Holunder!

    Gefährliche Buddleja (Sommerflieder)

    Mit dem Sommerflieder holt man sich Schmetterlinge in den Garten. Doch leider lockt man sie damit in die Falle. Nach dem Nektargenuss legen die Falter ihre Eier auf den Sommerflieder ab, deren Blätter für die Raupen jedoch ungeniessbar sind: Sie verhungern in Kürze. Der sich stark vermehrende Exot (invasiver Neophyt) gehört daher nicht in einen naturnahen Garten.
  • Dachgärten


    Wer Dächer begrünt, stellt sein Umweltengagement unter Beweis, denn er schafft Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Diese Aussage ist uns geläufig, sie klingt einleuchtend und wird deshalb auch kaum hinterfragt. Doch sie beleuchtet nur die Aktivseite der Ökobilanz einer Dachbegrünung. Verstörend klingt daher eine Aussage, welche bloss die Passivseite beleuchtet: Wer Dächer begrünt zerstört die Umwelt, denn er verschwendet Ressourcen. Denn unter dem Begriff "Dachbegrünung" findet eben auch folgendes statt: Kies und Erde wird abgebaut, transportiert, auf das Dach gepumpt und nach etwa 40 Jahren wenn das Dach undicht wird wieder abgeführt und auf der Deponie entsorgt. Enorme Kiesmengen werden mit immensem Energieaufwand und damit einhergehenden Abgas- und Lärmemissionen zwecks längerer Zwischenlagerung von einer zur anderen (oder wieder zur selben) Grube transferiert, denn mit Erdreich und Pflanzenteilen durchsetztes Kies wird (noch) nicht wiederverwertet.

    Natürlich sind beide Sichtweisen einseitig, doch der Passivseite von Ökobilanzen wird regelmässig zuwenig Beachtung geschenkt. Die Frage, ob die Vorteile einer Dachbegrünung deren Nachteile aufwiegen wird ebenso selten aufgeworfen wie eine grunsätzlichere, nämlich ob Artenschutz, der auf der Zerstörung nicht erneuerbarer Ressourcen beruht, noch als nachhaltig bezeichnet werden kann. Zur verbesserten Wärmedämmung – ein weiterer Pluspunkt der Dachbegrünung – ist man mit Dämmstoffen ebenfalls besser beraten als mit Kiesschüttgut. Der Einwand, diese Kritik ziele zugleich auf den gesamten Abbruch- und Neubauwahn unserer Gesellschaft ist insoweit nicht stichhaltig, als ansonsten nicht vorgegeben wird, im besonderen Interesse der Umwelt bautätig zu werden.

    Den grössten Nutzen für die Umwelt bietet ein Gebäudedach nach wie vor für die solare Energiegewinnung. Fotovoltaikanlagen werden auch oft mit einer Dachbegrünung kombiniert. Hier wäre interessant zu wissen, wie lange eine solche Anlage Strom liefern muss, um diejenige Energie zu erzeugen, welche vorgängig nicht nur für die Herstellung der Anlage sondern auch für die Begrünung und die erhöhte Tragfähigkeit des Daches verbraucht wurde. Komplett widersinnig handelt jedenfalls, wer sein Dach begrünt und gleichzeitig ernsthaft in Erwägung zieht, ein Solarkraftwerk auf der grünen Wiese zu platzieren. Für eine nachhaltige Begrünung eignet sich nebenbei bemerkt nebst dem Garten vorzüglich die Fassade.
  • Einfriedungen
    Unter Einfriedungen versteht man Hecken, Mauern, Sichtschutzwände und Gartenzäune, welche das eine Grundstück zum anderen hin abgrenzen. Wir sind bestrebt, diese Rubrik in Bälde reichhaltig zu bebildern, mit guten sowie schlechten Beispielen.
  • Fällarbeiten


    Auszug aus dem Betriebsreglement:

    1. Seiltechnik

    a. Auf den Bäumen wird grundsätzlich mit Seiltechnik gesichert. Die Sicherung erleichtert auch das Arbeiten, denn man hat die Hände frei! Auf hohe Bäume klettert nur das geschulte Personal oder das ungeschulte Personal unter Aufsicht und Anleitung von geschultem Personal.

    b. Man unterscheidet zwischen zwei Seilfunktionen:

    Als Sicherungsseil fängt das Seil den Arbeiter bei einem Sturz: Klettern ohne Seilhilfe. Als Arbeitsseil hält das Seil den Arbeiter, sodass er nicht stürzt: Klettern mit Seilhilfe.

    c. Wir arbeiten mit zwei Seiltechniken:

    aa. „Alpine“ Seiltechnik

    1. Sicherung während des Aufstiegs durch an den Baum angebrachte Seilumlenkungen („Zwischensicherungen“).
    2. Das Seil ist während des Aufstiegs locker (Sicherungsseil).
    3. Die Seilverankerung befindet sich unten am Ausgangspunkt
    4. Als Sicherungsseil wird es erst nach dem Anbringen der höchstgelegenen Umlenkung („Zwischensicherung“) zum Arbeitsseil.
    5. Das Seil ist am Objekt fixiert, der Arbeiter verschiebt sich am Seil mittels Seilbremse (GRIGRI).
    6. Vorteile bei Bäumen mit ausschliesslich „subdominanten Seitenachsen“ (z.B. Fichten), wo ein Seilwurf nicht möglich ist.

    bb. Doppelseiltechnik

    1. Sicherung vor dem Aufstieg durch Seilwurf
    2. Das Seil ist gespannt (Arbeitsseil).
    3. Die Seilverankerung ist oben im Baum
    4. Das Seil ist bereits während des Aufstiegs zugleich Sicherungs- und Arbeitsseil.
    5. Das Seil ist am Arbeiter fixiert und läuft über den Verankerungspunkt (Astgabel, ev. mit Kambiumschoner als Umlenkung). Der Arbeiter verschiebt sich mit dem Seil.
    6. Vorteile bei verzweigten Bäumen: Seilwurf über Astgabeln ist im Gegensatz zu Fichten hier möglich.

    Lest in den obenstehenden Kasten nochmals zuerst Punkt 1 von „Alpine Seiltechnik“ und Punkt 1 von „Doppelseiltechnik“, dann Punkt 2 der jeweiligen Techniken usw., dann wird vieles klar!

    d. Es wird nie nur mit einem Halteseil (Kurzseil) gearbeitet! Immer zusätzliche Absicherung durch “Alpine Seiltechnik”, “Doppelseiltechnik” oder zumindest durch ein zweites Halteseil!

    e. Es wird nie ohne Halteseil mit Stahlkern gearbeitet, wenn auf Bäumen die Motorsäge zum Einsatz kommt. Zusätzlich zum Halteseil mit Stahlkern immer zweite Sicherung anbringen!

    f. Schäden/defekte Stellen an Sicherungsseilen sofort melden!!!
  • Fassadenbegrünung


    Begrünte Fassaden

    Ideologische Vorurteile
    Noch immer wird der Diskurs über Vor- und Nachteile begrünter Fassaden wie ein Stellvertreterkrieg um ideologische Grundüberzeugungen geführt. Dieser Grabenkampf wirkt hingegen zunehmend antiquiert, zumal Vor- und Nachteile aufgrund der gewonnenen Erfahrung mittlerweile zuverlässig benannt werden können. Dies wird hier versucht, um dem Hauseigentümer eine sachliche Entscheidung für oder gegen eine Begrünung seiner Fassaden zu ermöglichen. Vorweg genommen sei, dass vielen Vorteilen ein Nachteil gegenüber steht, nämlich der je nach Ausmass der Begrünung nicht unerhebliche Pflegeaufwand.

    Efeu und Wilder Wein
    Das hartnäckigste Vorurteil hält sich in Bezug auf Schäden an der Fassade bei Kletterpflanzen, welche Haftwurzeln aufweisen. Im Gegensatz zu den sog. Schlingpflanzen wie z.B. der Glycine, welche an Drähten oder anderen Kletterhilfen ranken, benötigen Kletterpflanzen mit Haftwurzeln keine solchen Vorrichtungen zum Wachsen. Die bekanntesten und bewährtesten Vertreter Efeu und Wilder Wein, um welche es im Folgenden geht, bewachsen die Fassade ohne weiteres Zutun flächig und lückenlos.

    Schäden an der Fassade?
    Doch selbst Kletterpflanzen mit Haftwurzeln schaden der Fassade nicht, es sei denn, man definiere die Spuren, welche die Haftwurzeln heruntergerissener Kletterpflanzen hinterlassen, als Schäden. Die Beseitigung der hartnäckigen Haftwurzeln und der anschliessende Pinselstrich des Malers können tatsächlich ins Geld gehen. Diese “Schäden”, diese optische Beeinträchtigungen entstehen aber nur, wenn man die Kletterpflanze entfernt! Dazu besteht zumindest aus Gründen des Fassadenschutzes wie man heute weiss kein Anlass, im Gegenteil:

    Fassadenschutz
    Efeu und Wilder Wein besitzen in Bezug auf den Schutz der Fassade eine Menge positiver Eigenschaften: 1. Sie schützen vor Feuchtigkeit: Mit ihren Haftwurzeln entziehen sie der Fassade Feuchtigkeit. Das Regenwasser leiten sie mit ihren wie Dachziegel übereinander gelappten Blättern von Blatt zu Blatt bis an den Boden und tragen dort durch ihren Wasserbedarf dazu bei, dass die Fundamente trocken bleiben. Das immergrüne Efeu erfüllt diese Funktionen auch im Winter. 2. Sie verbessern das städtische Klima: Wie alle Pflanzen verbessern Efeu und Wilder Wein durch Verdunstung die Luft und binden Staub. 3. Sie isolieren: Im Sommer beschatten und kühlen beide Kletterpflanzen die Hauswände. Das immergrüne Efeu mildert auch im Winter den Einfluss extremer Aussentemparaturen in den Häusern. 4. Efeu wirkt wie ein Korsett: Selbst eine fällige Fassadenrenovation kann durch den dichten Bewuchs einer alten Efeubegrünung um Jahre hinausgezögert werden, denn bröckelnder Verputz vermag sich nicht ganz zu lösen, so fest fügt sich das ineinander gewachsene Geflecht der Efeustämme an das Haus.

    Schnitt beim Efeu
    Wie erwähnt liegt der Nachteil begrünter Fassaden im Aufwand für die Pflege, welche bei grossen Begrünungen nicht unerheblich ist. Beim Efeu gilt: Fenster und Läden müssen jährlich mindestens einmal freigeschnitten werden, Triebe mit Haftwurzeln, welche hier und dort von der Fassade wegragen (sog. “Schwänze”) sollten entfernt werden. Das gilt aber nicht für die blühenden und Früchte tragenden Äste (Alterstriebe), welche ebenfalls von der Fassade weg ragen, und welche man am “atypischen” Efeublatt erkennt und eben daran, dass sie keine Haftwurzeln aufweisen, blühen und Früchte tragen. Diese werden eingekürzt, sobald sie der Hausbesitzer als zu ausladend erachtet.

    Schnitt beim Wilden Wein
    Beim Wilden Wein gilt ebenfalls: Fenster und Dach freischneiden und aufgrund der im Vergleich zum Efeu geringeren Hafteigenschaften: Triebe, die sich von der Fassade gelöst haben abschneiden, damit sie durch ihr Gewicht nicht noch haftende Partien der Begrünung herunter reissen. Losgelöste dicke Stämme mit Kokosschnur an einem Hacken befestigen. Im Verhältnis zur Fläche ist die mit Wildem Wein begrünte, fensterlose Brandmauer im Unterhalt am Günstigsten: Abgesehen von der Beseitigung des Laubes erfolgt nur alle paar Jahre ein Begrenzungsschnitt im Dachbereich.

    Laubanfall
    Mehraufwand entsteht auch durch fallendes Laub. Der wilde Wein lässt nach seiner prächtigen roten Herbstfärbung alles Laub auf einmal fallen. Efeulab hingegen fällt das ganze Jahr hindurch, bei grossen Pflanzen in stattlichen Mengen! Hausmeisterfreundlich sind grüne Fassaden deshalb nur bedingt, und wer zur “Sauberkeit” eine kultische Beziehung pflegt, dem sei von einer Fassadenbegrünung dringend abgeraten.

    Ökologischer Nutzen
    Beide Kletterpflanzen bieten Bienen, seltenen Insekten und Vögeln ein reiches Nahrungsangebot. Für Vögel sind die Nistmöglichkeiten im dichten Efeu besser als in jedem Baum. Die Luft ist während der Blütezeit im Herbst vom Blütenduft geschwängert, und obwohl die Pflanzen zu dieser Zeit vom Summen tausender Bienen und anderer Nektar suchender Insekten regelrecht tosen, verirren sich nicht wesentlich mehr Wespen und Fliegen in die Wohnungen als dies bei Wohnungen eines Hauses mit nackter Fassade der Fall ist.

    Mit etwas Mut
    Wieviel nackte Brandmauern, Garagen oder andere Hässlichkeiten könnten mit einer Begrünung Schönheit und ökologischen Nutzen gewinnen! Selbst wo man keiner Pflanzmöglichkeit gewahr wird: Kletterpflanzen nie in Töpfe oder Tröge setzen, das geht schief. Man braucht bloss ein tellergrosses Stück im Teer- oder Verbundsteinbelag zu entfernen, um eine Kletterpflanze zu setzen, welche im Nu einen ganzen Innenhof begrünt. Unter der Erdoberfläche findet die Pflanze noch in weiter Entfernung genügend Wasser und Närstoffe für ihre gewaltige Ausdehnung. Wem an der Steigerung seiner Wohnqualität oder derjenigen seiner Mieter gelegen ist, wer der Natur einen nicht zu unterschätzenden neuen Lebensraum erschliessen möchte, der kann mit der Pflanzung einer Kletterpflanze wirkungsvoll zur Verbesserung der städtischen Umgebung beitragen.
  • Gehölzschnitt


    Weshalb Bäume und Sträucher im Winter schneiden?

    1. Der Gärtner hat Zeit dazu.
    2. Der Boden ist möglicherweise gefroren und so entstehen in den Beeten keine Schäden durch Verdichtung verursacht durch das Betreten (vor allem beim ständigen Umstellen der Leiter).
    3. Abgesehen von den Schneeglöckchen werden keine Blumen zertreten.
    4. Die Vögel werden nicht beim Nisten gestört.
    5. Voraussetzung für eine gekonnte Schneidarbeit ist der vollständige Einblick in den Astaufbau eines Baumes. Dies ist bei Laubbäumen nur im unbelaubten Zustand möglich.

    Die Meinung, Bäume leiden weniger, wenn man sie im unbelaubten Zustand schneidet, ist hingegen überholt oder kann zumindest nicht generalisiert werden und entfällt deshalb als Argument für den Winterschnitt. Die Wunden schliessen beispielsweise erst in der Vegetationszeit, und solange können sie Einfallstor für Pilze sein. Wägt man hingegen die Vor- und Nachteile des Winterschnitts gegeneinander ab, so spricht Vieles für den Winterschnitt.

    Namentlich aus Sicht des Gärtners (vgl. oben Punkt 1).
  • Gartenpflege
    Den Garten ohne Arbeit gibt es nicht.

    Selbst ein geteerter Parkplatz braucht den Besen. Aber man kann viel Arbeit sparen, wenn man die Gärten nicht allzuweit von der Landschaft entfernt, die einen umgibt. Wenn man Pflanzengesellschaften zusammenstellt, wie sie vor dem Zaun auch wachsen.

    Man braucht das Unkraut nur nicht auszurotten. Das wären Gärten von ganz besonderem Zauber. Gärten, in denen man wieder beginnen könnte, den stillen Reiz der alten verhaltenen Farben und der Blatt- und Blütenformen zu entdecken.

    (aus "Grün kaputt, Landschaft und Gärten der Deutschen")
  • Natursteinplatten
  • Pergolen
  • Pflästerungen
  • Planung


    Verzichten Sie nicht auf unseren Rat!

    Im Gespräch mit Ihnen entwickeln wir im Geiste den Plan Ihres künftigen Gartens. Wir entwerfen die Strukturen, definieren die Funktionen oder verlieren uns in den Details.

    Unsere langjährige Erfahrung im Gestalten befähigt uns zum Aufzeigen von Lösungen, die den vorgegebenen Rahmenbedingungen und Ihren Wünschen am besten entsprechen. Sobald das Projekt ausgereift ist, verlassen wir die Rolle des Planers und schreiten als Gartenbauer zur Tat.

    Skizzen und Entwürfe können bei der Planung hilfreich sein, namentlich ab einem gewissen Umfang des Projektes. Als Gartenbaubetrieb sind wir hingegen weder befähigt noch ausgerüstet, Pläne anzufertigen, welche die Qualität derjenigen eines Architekten oder einer Architektin aufweisen. Dafür gibt es Gartenarchitekten oder Gartenarchitektinnen.

    Dem Architekten oder der Architektin helfen wir hingegen bei der Planerstellung des Aussenraumes mit nützlichen Tipps und Hinweisen aus unserer Praxis, welche uns regelmässig vor Augen führt, wie sich realisierte Projekte nach einigen Jahren konkret auswirken. Im Guten wie im Schlechten. Verzichten Sie keinenfalls darauf, versierte Handwerker bei der Planung zu Rate zu ziehen!